PA - ANLAGE

Boxen
Mischpult
Monitor-Boxen
Effektgeräte
Rack-Tuner
Audio-Assistent

Behringerfreie Zone

Boxen:

Dynacord D-Lite 2000

Zentrale Einheit im D-LITE 2000 System ist der aktive Subwoofer PowerSub 315. In diesem nur 39 kg wiegenden "Leichtgewicht" steckt das Class-D Amping zur Ansteuerung des eingebauten 15" Woofers sowie der angeschlossenen Satelliten und das gesamte Audio-Processing.

Maximal können vier 8 Ohm Satelliten (zwei pro Seite) und zusätzlich zwei passive 8 Ohm Subwoofer betrieben werden. Der Pegel für die Subwoofer ist per Level-Steller einstellbar und die Trennfrequenz zwischen SUB und den TOPs kann in 3-Stufen individuell gewählt werden.

Das Light-Weight Topteil D 12 ist mit einem hochbelastbaren 12" Speaker für den Lo-Mid Bereich und einem Neodymium Treiber ND 2 am 80º x 40º Constant-Q Horn bestückt. Das Gehäuse besteht aus leichtgewichtigem Polypropylen mit 2K-Strukturallack und ist konstruktiv für unterschiedlichste Anwendungen vorgerüstet.

Kompaktes Hochleistungs-Satellitensystem

Anwendungen:

Perfektes System für Entertainer und kleinere Live-Bands
Ideal für Festinstallationen in Schulen, Pubs oder Restaurants
Mobile Hochleistungs-DJ- oder Multimedia-Anwendungen

Top D 12 Satellite

Nur 16 kg leichtes Hochleistungs-Fullrange-Kabinett
Polypropylen - Gehäuse
80º x 40º Constant-Q HF Horn
Neodymium ND 2 HF-Treiber
Voice-Coil-Tracking Protection

Subwoofer PowerSub 315

1000W SUB + 2 x 500 W TOP
Aktive 2-Weg Class-D Verstärkung
High Speed Laminar Bassreflex-Design
Schaltbare X-Over Frequenz
EV DVX3150 15" Tieftöner
Externer Subwoofer-Ausgang
Voice-Coil-Tracking Protection

Hersteller: EVI Audio GmbH (ein Mitglied der Telex Communications, Inc.) D-94315 Straubing (www.dynacord.com).

 

Mischpult:

Midas Venice 160

Mischpulte des englischen Herstellers MIDAS gelten im professionellen Touring-Geschäft seit Jahren als Referenz - robust verarbeitet, zuverlässig im Betrieb und mit professionellen Features ausgestattet. Mit den VENICE-Konsolen hat MIDAS erstmals den Markt der Kompakt-Mischpulte betreten - mit überwältigendem Erfolg. Binnen kurzer Zeit haben sich die Pulte in der Branche ihren Stammplatz gesichert: ultra-kompaktes Format, vielseitig einsetzbar und selbstverständlich den hohen MIDAS-Ansprüchen genügend. Besonders für MIDAS Heritage- und XL-Series-Kunden, aber auch für alle anderen anspruchvollen Beschaller stellt die VENICE-Serie eine erstrebenswerte Bereicherung dar, da sie den legendären Klang und die Zuverlässigkeit, für die MIDAS bekannt ist, erstmals in einem äußerst kompakten Format vereinen. Hierdurch kann bei Arbeiten im kleinen Rahmen, für die normalerweise ein kleines Pult ausreicht, trotzdem auf die bevorzugte Marke zurückgegriffen werden.

Kleinere Konferenzen oder Live-Auftritte von Bands lassen sich ebenso problemlos bewältigen, wie die Bereitstellung zusätzlicher Effektrückwege oder Eingänge in einer großen Multikonsolen-Installation. Die kleinste Venice 160 findet Dank kompakter Maße auch auf kleinen Bühnen Platz, wie sie auch mit Hilfe des beiliegenden Montagesatzes in ein 19"-Rack (11HE hoch) eingebaut werden kann. Nicht vergessen werden dürfen die vier Stereokanäle, die wiederum noch je einen zusätzlichen Mikrofon-Preamp und eine XLR-Buchse für ein Monosignal besitzen. Pro Stereokanal lassen sich alle drei Eingänge notfalls auch gleichzeitig benutzen! Zählt man die vier stereofonen Effekt-Returns noch dazu, bietet jede VENICE-Konsole eine stattliche Anzahl Signaleingänge, die äußerst flexibel eingesetzt werden können.

Eigenschaften in der Übersicht:

8 x Mikrofon XLR / Line Klinken, 4 x Mikrofon XLR / Stereo Line Klinken Eingänge
Inserts für die Monokanäle, Subs und Summe
4-Band EQ mit semiparametrischen Mitten für die Monokanäle
4-Band EQ fix für die Stereokanäle
AUX-Wege: 2 x pre, 2 x pre/post und 2 x post
4 Stereo-Returns
4 Subgruppen
Kanal-Volumenregler ausgelegt als 60 mm Fader
symmetrischer Summenausgang als XLR
19"-einbaufähig
Phantomspannung zuschaltbar je Kanal
alle Mikrofonkanäle bieten einen Low Cut-Filter
Kanal on/off Schalter
2 x 12 V XLR Lampenanschluss
rotierbares Anschlusspanel für Rackeinbau

Der optimale Sound?

Ein wichtiges Kriterium für den User bei der Arbeit mit einem Mischpult ist in jedem Fall die Ordnung. Oder sie sollte es zumindest sein. Das fängt mit der richtigen und übersichtlichen Einteilung von Instrumenten/Gesang und definierten Subgruppen wie z.B. Drums, Keyboards oder Vokals an. Dabei sollte die Gruppe, die während des Konzertes am häufigsten bearbeitet werden muss (meistens die Vokals), in der Nähe der Master-Sektion zu finden sein. So werden große Sprünge vor einem Pult vermieden. Doch häufig ist das nicht so - vermutlich eine zusätzlich angeordnete Sportstunde für den Toningenieur?

Nächster Schritt ist die entsprechende Beschriftung der Kanäle. Am besten eignet sich dazu Kreppband, denn das lässt sich leicht entfernen. Das allseits beleibte Gaffa-Tape ist hier nicht zu gebrauchen. Denn es klebt so fest auf der Konsole, dass mit ihm auch eventuell vorhandene Handpolster abgezogen werden oder einfach lästige Rückstände zurückbleiben.

Ein Problem ist die richtige Pegelanpassung der Eingangssignale. Ein hoher Eingangspegel neigt zu Verzerrungen und Übersteuerungen, was den kompletten Sound negativ beeinflusst. Im Gegensatz dazu kann ein sehr geringer Eingangspegel möglicherweise vom eigenen Grundrauschen des Gerätes kaum unterschieden werden. Beide Situationen sind Extreme, der optimale Aussteuerungspegel liegt dazwischen. Der beste Signal-/Rauschabstand (die höchste Signaldynamik) wird erreicht, wenn alle Geräte auf dem höchsten noch vertretbaren Pegel arbeiten (das sollte bei den einzelnen Geräten und nicht erst beim Mischpult eingestellt werden). Mit den einzelnen Gain Reglern passt man die unterschiedlichen Pegel untereinander an, was übrigens nichts mit der resultierenden Lautstärke zu tun hat - der Gain Regler ist KEIN Volumenregler! Als Faustregel gilt: Die über den PFL-Taster aktivierte Anzeige sollte bei maximalen Pegeln knapp unterhalb der 0 dB-Anzeige aufleuchten. Die einzelnen Lautstärken der Eingangskanäle werden anschließend mit dem Kanalfader realisiert, dessen Ausgangspegel sich im Bereich um die 0 dB-Grenze bewegen sollte.

Alle weiteren Einstellungen wie z.B. die Grundsounds der einzelnen Kanäle lassen sich theoretisch kaum erläutern, optimale Ergebnisse kann hier nur die Erfahrung bringen. Generell gilt der sogenannte Soundcheck setzt sich aus mehreren Arbeitsschritten zusammen: Überprüfen aller Signalwege, Test der Einzelinstrumente und ein Check der kompletten Band. Wichtig ist ein disziplinierter Ablauf. Wichtig für alle Musiker: Geübt wird zu Hause oder im Proberaum! Nichts nervt mehr, als wenn man ein leises Brummen auf der Bühne sucht, derweil sich der Gitarrist noch mal schnell an seinen neusten Sounds erfreut.

Idealerweise schaut man dann kurz, ob die Pegel in Ordnung sind, filtert die ein, zwei gröbsten Probleme (z.B. dröhnende Frequenzen - häufig die unteren Mitten) und fertig. Dann ist es besser, die Combo nur ein paar zusammenhängende Titel gemeinsam spielen zu lassen. So können sich die Musiker auf die Bühnenverhältnisse einstellen, und im Zusammenhang klingen die einzelnen Kanäle dann sowieso etwas anders. Nun hat man Zeit, sich einzelne Kanäle anzuhören und anzupassen. Wenn der Sound dann steht, kann man damit beginnen, die Effekte einzuspielen. Natürlich wird sich der mühsam erarbeitete Sound verändern, wenn sich der Saal langsam mit Publikum füllt. In der Regel wird es sich aber durch die absorbierenden akustischen Eigenschaften der Kleidung um Verbesserungen handeln. So werden Reflexionen am Boden vermindert oder sogar gänzlich aufgehoben und die Nachhallzeit nimmt etwas ab. Bei einem größeren Publikum sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass die Mittel- und Hochtonsysteme der PA hoch genug stehen bzw. idealerweise geflogen werden. Denn wenn die PA nur horizontal in die Bierbäuche der ersten Reihe brüllt, wird hinten nicht mehr als etwas "Gewummer" ankommen.

Die richtige Filtereinstellung ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Gerade Anfänger fühlen sich überfordert und suchen mit der Entschuldigung "Ich hör' das nicht" nach einfachen 08/15-Rezepten, nach denen man einfach den passenden Sound zusammenrühren kann. Es mag frustrierend klingen, aber die gibt es nicht. Sicher existieren einige Regeln und Tipps, die man beachten sollte, aber sie beziehen sich alle nur auf eine einzige Referenz, und zwar auf das eigene Ohr. "Learning by doing" ist hier angesagt.

Am einfachsten sind noch die Bässe und Höhen zu erkennen und einzuordnen, aber sie haben auch relativ wenig Bedeutung für die Verständlichkeit. Schwieriger tun sich Anfänger mit den Mitten: Laute, tiefe Mitten dröhnen kräftig und vermatschen die Stimme, wohingegen sie - wenn zu leise - den Stimmen zu wenig Wärme und Fülle geben. Zu laute hohe Mitten machen Stimmen aggressiv und lästig, zu leise lassen Stimmen dagegen unverständlich und undeutlich werden. Möchte man ein gutes Resultat erreichen und hat dabei mittlerweile so ziemlich alle Regler in eine Richtung gedreht, gilt es hier, immer wieder zu überprüfen, ob man den gewünschten Effekt nicht auch anders und einfacher erreichen kann. Im Zweifelsfall alle Regler auf Mitte stellen und nochmal beginnen. Bei allen Veränderungen am EQ immer auch die Verstärkung im Auge behalten. Bei starken Anhebungen in den einzelnen Filterbereichen muss der Gain-Regler zurückgenommen werden, genauso umgekehrt. Es ist also sehr hilfreich, bei der Filterung auch den PFL-Taster gedrückt zu lassen.

Wenn es dröhnt, knallt und zischt, muss man natürlich etwas tun. Sind aber alle Pegel und Signale in Ordnung, muss der Sound noch lange nicht optimal sein. Nun geht es darum , Feinarbeit zu leisten und die Instrumente und Vokals in das richtige Verhältnis zu setzen. Dies wird durch die richtige Lautstärkenverhältnisse als auch durch eine klangliche Korrektur erreicht.

Hebt man z.B. alle Bässe und Höhen bis zum Anschlag an, ist es kein Wunder, wenn man keine Details mehr orten oder unterscheiden kann. Speziell die tiefen Frequenzanteile sollten nur bei Instrumenten angehoben werden, wo sie auch hingehören (z.B. Kick Drum oder E-Bass). Es müssen nicht immer alle Instrumente gleich von beginn an "fett" klingen. Hier mal ein kleines Experiment: Drehen Sie mal - während die Band spielt - bei einem Instrument die tiefen Frequenzanteile langsam auf Null bzw. senken Sie sie ab - Sie werde es kaum merken. Nutznießer sind die typischen Instrumenten der tiefen Frequenzen. Selbst tieffrequente Verzerrungen verschwinden. Deshalb haben viele Mischpulte einen Hochpassfilter. Dieser löscht sehr tiefe Frequenzen scharf unterhalb ihrer Einsatzfrequenz, ohne die Bässe insgesamt abzuschwächen. Manchmal besteht sogar die Möglichkeit, die Filterfrequenz individuell zu setzen - bzw. durchzustimmen.

Hersteller: Midas Consoles, DY11 7HJ. England (www.midasconsoles.com).

 

Monitor-Boxen:

TC-Helicon Voice Solo VSM300

Eigenschaften in der Übersicht:

stabiles Aluminium-Gehäuse
geeignet für alle gängigen Mikrofonstative
ICT Point-Source Treiber
integrierte 150 Watt rms Endstufe mit Limiterschutz
inkl. eines Bodenanschlussgerätes mit diversen I/O's (Mic-In, Stereo-Instrument und AUX-In, inkl. Pass-Thrus)
individuelle Regler für Stimmen-Mix, Instrument, EQ und Gesamtlautstärke
patentierte VoiceShape-Schaltung zur Betonung der typischen Stimm-Frequenzen - Erhöhung der Verständlichkeit
Schalldruck 116 dL SPL max (0.5 m)
Abmessungen: 230 x 180 x 250 mm
Modellvariante VSM-200 (wie Modell VSM-300 aber ohne Bodenanschlussgerät, Mischfunktion und VoiceShape Mic- und Line-Input mit XLR Kaskaden-Anschluss)
Modellvariante VSM-200P (wie Modell VSM-200 aber passiv mit 120 Watt Programm und Regler auf der Frontseite)
Aktive Lautsprechersysteme! Im Gegensatz zu den aktiv getrennten Systemen verfügen diese Lautsprecher bereits über eine im Gehäuse integrierte Endstufe/Systemcontroller-Kombination und über eine elektronische oder passive Frequenzweiche. Einige Hersteller nennen Aktiv-Systeme häufig auch self-powered Systems.

Aktivbeschallungssysteme tragen den gewachsenen Anforderungen von Anwendern in Bezug auf Soundqualität, Flexibilität, Handling und Gewichtsersparnis Rechnung. Kurzum - sie sind die Verwirklichung des Systemgedankens "Plug and Play". Sie garantieren einen leichten Transport und schnellen Auf- und Abbau. Durch die optimale Anpassung der Controllerelektronik und der Weiche an die integrierten Endstufen und Lautsprecher reproduzieren sie beste Klangergebnisse, druckvollen und präzisen Sound bei allen Lautstärkepegeln.

Hersteller: Midas Consoles, DY11 7HJ. England (www.tc-helicon.com).

 

Effektgeräte:

Lexicon MPX1 Multiple Effects Proces

Als Pionier in der digitalen Audiotechnik steht der Name Lexicon seit 1979 als Synonym für digitalen Nachhall. Der legendäre "Lexicon Sound" ist deshalb auf mehr als 80% der weltweit erfolgreichsten Produktionen zu hören.

Die Produktpalette reicht vom einfachen Universal-Hallgerät bis zum Mehrkanal-Effektprozessor. Neueste psychoakustische Erkenntnisse über die "Wahrnehmung komplexer Räumlichkeit" sind Basis dieser modernen Prozessoren.

Der MPX 1 ist ein Multieffektprozessor der Spitzenklasse. Er kann bis zu fünf Effekte gleichzeitig erzeugen. Kombinationen und Routing (seriell oder parallel) lassen sich frei definieren! Dadurch können hochwertige Multieffekte jederzeit mit einem LEXICON-typischen Hall kombiniert werden.

Mit der A/B-Umschaltung können zwei verschiedene Einstellungen direkt miteinander verglichen werden. Des weiteren lassen sich durch das "Morphing" zwischen zwei Preset erstaunliche Effektübergänge erzielen.

Durch die so genannte "Soft Row" hat man jederzeit einen einfachen und schnellen Zugriff auf die wichtigsten Parameter eines Presets. Dabei muß nicht in die Edit-Ebene gewechselt zu werden. Letztere stellt allerdings bei Bedarf eine Vielzahl an Parametern zur Verfügung.

Auf der Bühne erleichtert die Fuß-Bedieneinheit MPX R1 (MIDI-Remote-Controller) den kreativen Einsatz des MPX 1.

Eigenschaften in der Übersicht:

Vielfacheffektgerät für Hall-, Chorus und Verzögerungseffekte
LED-Kette und grafisches Display
Audio Ein-/Ausgang mit XLR und 6.3 mm Klinke
zusätzlich S/DPIF Digital Ein/Ausgänge
bis zu 5 Stereoeffekte gleichzeitig nutzbar (einschließlich dem Lexicon Stereo-Hall)
inkl. Multi-Level-Software für schnelles editieren zentraler Parameter
Anschluss für drei Fußtaster
200 Werks- und 50 User-Presets
19"/1HE

Multieffektgeräte

Effekte gehören zu den wesentlichen Zutaten einer sauberen Mischung, und mit der Verbreitung digitaler Effekt-Prozessoren steht selbst ihrem Einsatz in kleinen Mischverstärkern nichts mehr im Wege. Multieffektgeräte bieten eine Kombination vieler typischer Effekte, die einzeln oder gar kombiniert genutzt werden können. Multieffektgeräte werden sowohl für Vocals als auch für Instrumente genutzt. Die Komplexität der einzelnen Geräte und der individuelle Geschmack des Nutzers lassen eine Bewertung der Geräte kaum zu. Also finden Sie in dieser Rubrik eine Übersicht aller gängigen Modelle - geeignet für den Anwender bis hin zum Profi-Nutzer.

Hersteller: Lexicon Inc., MA-01730 Bedford, USA (www.lexicon.com).

 

dbx 2231

Der 2231 ist ein zweikanaliger 1/3-Oktav-EQ mit 45 mm Fadern auf 3 HE und gilt fast schon als Klassiker im FOH- und Monitoringbereich. Alle Bedienelemente auf der Frontplatte sind übersichtlich und logisch angeordnet. Der einstellbare Frequenzbereich ist gemäss ISO Standard von 20 Hz - 20 kHz.

Die HF-gefilterten Ein- und Ausgänge sind parallel auf XLR, Klinke und Barrier-Strips jeweils symmetrisch ausgeführt. Mit dem Input-Gain Regler lässt sich der Eingangspegel um +/- 12 dB anpassen. Als Low-Cut wirkt ein Bessel-Filter mit 18 dB/Oktave bei 40 Hz, dieser ist schaltbar. Der Einstellbereich der Fader lässt sich von +/- 6 dB auf +/- 15 dB umschalten.

Die von dbx entwickelte TypeIII™ Noise-Reduction erweitert den Rauschspannungsabstand des 2231 um bis zu 20 dB. Der Pegel am Ausgang wird mittels vier LEDs angezeigt. Eine Clip-LED signalisiert Übersteuerungen innerhalb des EQs.

Als weitere Besonderheit hält der PeakStopPlus™ Limiter am Ausgang den Pegel in Zaum. Die Gain- Reduction wird mit 4 LEDs angezeigt. Die Signal-Masse ist mittels Jumper von der Gehäuse-Masse abtrennbar. Im Bypass, sowie im stromlosen Betrieb schalten Relais die Eingänge auf die Ausgänge.

Eigenschaften in der Übersicht:

2 x 31Band
45 mm Fader Fader
Regelbereich umschaltbar zwischen +/-6 dB oder +/-15 dB
XLR, 6.3 mm Stereo-Klinke und Klemmblöcke symmetrisch
dbx Typ II Rauschunterdrückung
inkl. Peak Plus Limiter
18 dB/Oktave 40 Hz Bessel Low Cut Filter
Ground Lift Jumper, intern
Bypass-Schaltung in/out mit Relais
19"/3HE

Signalbearbeitung und Effektgeräte!

Der "ungeschminkte" Sound kann oft durch eine Prise "Effekt" verschönert werden. Signalbearbeitung und Effektgeräte sind Geräte, die zur Signalbearbeitung beitragen. Dazu gehören neben dem Crossover und Equalizer unter anderem auch Delays, Multieffektgräte, Kompressoren, Limiter, Noise Gates etc.. Der Anschluss erfolgt über die AUX-Wege des Mischpultes. Wird der Eingang eines Effektgerätes z.B. an AUX-Send 1 angeschlossen, lassen sich alle Eingänge über die jeweiligen AUX 1-Regler und über das angeschlossene Effektgerät hörbar machen. Die Ausgänge des Effektgerätes gelangen dann wieder über die AUX-Return-Anschlüsse in das Mischpult. Durch diese sogenannte Parallelführung kann z. B. das Verhältnis von trockenem (unbearbeitetem) Signal zum verhalltem (bearbeitetem) Signal eingestellt werden. Über den normalen Lautstärkeregler wird dabei der unbearbeitete Anteil, über die AUX-Regler der bearbeitete Anteil eingestellt.

Die AUX-Return-Anschlüsse eines Mischpultes sind vereinfachte Kanaleingänge und können auch für die Einspeisung anderer Signale genutzt werden. Eine Ausnahme bilden nur Mikrofonsignale. Ebenso können die Ausgänge des Effektgerätes auf einen normalen Eingangskanal (Line) des Mischers zurückgeführt werden.

An die sogenannten Insert-Anschlüsse werden vorrangig Effektgeräte angeschlossen, die den Signalpegel bearbeiten. Ein an so einem Einschleifpunkt angelegtes Gerät steht ausschließlich dem dazugehörigen Kanal zur Verfügung. Daher sind Inserts ideal für Dynamik-Prozessoren wie z.B. Kompressoren oder Gates geeignet, die ausschließlich die Signaldynamik beeinflussen. Equalizer und Crossover befinden sich in der Regel im Summenausgang. Sie stehen dem zusammengemischten Signal zur Verfügung.

Mit einem Equalizer wird die PA an die akustischen Gegebenheiten, besonders an die Raumakustik angepasst. Das heißt, man hat es hier mit einer aufwendigen Klangregelung zu tun, die allerdings nur funktionieren kann, wenn nicht die PA-Anlage selbst Ursache für einen schlechten Sound ist, was leider häufiger vorkommt. Bei den angebotenen Geräten unterscheidet man zwischen parametrischen und grafischen EQ's. Der grafische EQ ist auf Grund der besseren Bedienbarkeit und der besseren Übersicht häufiger anzutreffen. Durch die Verwendung von Flachbandreglern (Fadern), die horizontal nebeneinander angeordnet sind, kann man auf einen Blick den Korrekturverlauf des Frequenzbandes sehen. Die Anzahl der einzelnen Frequenzbänder ist bei den Modellen verschiedenen und bewegt sich zwischen 10 und 31. Grafische Equalizer mit Oktavabstand besitzen 10 Frequenzbänder, Geräte mit Terzband (1/3 Oktav) verfügen über 27 bis 31 Bänder.

Hersteller: dbx Professional Products, UT-84070 Sandy, USA (www.dbxpro.com).

 

Rack-Tuner:

Korg DTR1000

 

Das DTR 1000 ist ein chromatischer Racktuner mit folgenden Features: Flat Tuning über 7 Halbtöne, 2 Display Anzeige Modi (Cent und Strobe), kalibrierbar zwischen 438 -445 HZ. Neu jetzt mit blauem Frontpanel.

Eigenschaften in der Übersicht:

Digital Rack Tuner
Stimm-Modi: Chromatic und Flat-tuning (1-7 Halbtöne)
Anzeige-Modi: Strobe und Cent
Genauigkeit +/- 1cent
je 1 Eingang an Vorder- und Rückseite
Ausgang rückseitig
19" 1HE

Hersteller: Korg USA, Inc. 316 South Service Road Melville, NY 11747-3201 (www.korg.com).

 

Multi-Purpose-Audio-Assistent:

the t.meter MPAA1

 

31 Band Spectrumanalyzer ISO 20-20.000 Hz, Schallpegelmesser, Handgerät mit Mikrofon (Kugel), A/C/Flat-Bewertung wählbar, Line Pegel Messer (dBu, dBV, Volt), Phasenprüfer für Lautsprecher, Testton- und Rauschgenerator...

Musikhaus Hans Thomann Treppendorf 30 D-96138 Burgebrach Deutschland (www.thomann.de).

 

P.S. Die Technik alleine macht noch keine gute Musik, aber richtig eingesetzt, erleichtert sie so manches.

 

 

Wenn Sie nicht über unsere Startseite zu uns gekommen sind, verwenden Sie bitte diesen Button!!!